Thurgauer Faustball-Nachwuchs im europäischen Vergleich
Anja Kündig
05.10.2026
Am 3. und 4. Oktober 2026 stand Laakirchen in Oberösterreich ganz im Zeichen des europäischen Faustball-Nachwuchses. Am Jugend-Europa-Pokal (JEP) trafen sich die regionalen Auswahlmannschaften aus ganz Europa, um sich auf internationaler Bühne zu messen. Mittendrin: Vier Teams von Faustball Thurgau, die mit viel Motivation, Teamgeist und Leidenschaft um jeden Punkt kämpften.
In den Kategorien U14 und U18, jeweils bei den Mädchen und Knaben, stellte sich der Thurgauer Nachwuchs der starken Konkurrenz aus dem In- und Ausland. Dabei zeigten die jungen Faustballerinnen und Faustballer aus dem Kanton Thurgau, was in ihnen steckt, und vertraten den Kanton Thurgau mit viel Einsatz und Spielfreude.
Besonders erfreulich fielen die Resultate der beiden männlichen Auswahlteams aus. Sowohl die U14-Jungs als auch die U18-Jungs erspielten sich den hervorragenden 5. Rang. Sie bewiesen damit, dass sie auch auf europäischer Ebene konkurrenzfähig sind und sich vor der internationalen Konkurrenz nicht verstecken müssen.
Die beiden Mädchenteams erreichten jeweils den 11. Rang. Auch wenn die Rangierung nicht ganz den erhofften sportlichen Erfolg widerspiegelt, konnten sie wertvolle Wettkampferfahrung sammeln und wichtige Erkenntnisse für ihre weitere Entwicklung mitnehmen. Gerade die Begegnungen mit Teams aus anderen Regionen und Ländern bieten eine ideale Gelegenheit, sich sportlich weiterzuentwickeln und neue Impulse für das eigene Spiel zu gewinnen.
Doch am Jugend-Europa-Pokal (JEP) geht es um mehr als Siege und Rangierungen. Gemeinsam kämpfen, einander unterstützen, mit Niederlagen umgehen und Erfolge feiern – all das gehört zum Sport und macht solche internationalen Anlässe für junge Athletinnen und Athleten besonders wertvoll. Gleichzeitig entstehen Freundschaften und Erinnerungen, die weit über das Spielfeld hinausreichen.
Vier Thurgauer Teams, ein gemeinsames Ziel: den Thurgauer Faustball mit Stolz vertreten. Das ist den Nachwuchsspielerinnen und Nachwuchsspielern in Laakirchen gelungen. Ein herzliches Dankeschön geht an alle Athletinnen und Athleten sowie an die Trainerinnen, Trainer und Betreuenden, die mit ihrem grossen Engagement diesen Einsatz auf internationaler Bühne ermöglicht haben.
Der Jugend-Europa-Pokal (JEP) 2026 ist nun Geschichte – die gewonnenen Erfahrungen bleiben. Und wer weiss: Vielleicht ist der eine oder andere Auftritt in Laakirchen der Beginn einer noch grösseren Faustballgeschichte!
Bericht: Andreas Steinbauer, Jugendverantwortlicher Faustball Thurgau





